zwilling vermisst – stefans suizid
zwilling vermisst – stefans suizid
unser haus waldstraße 35 (vorderansicht)

kindheit und jugend in frankfurt am main

 

groß geworden sind stefan und ich im frankfurter stadtteil niederrad. dieser zeichnet sich aus durch seine nähe zum stadtwald, zum fußballstadion und zum flughafen. wir wohnten bis zum 18. lebensjahr dort (also fast bis ins erwachsenenalter), und zwar in der waldstraße 35, in sichtweite zur pferderennbahn.

 

am 5. und 6. september (unmittelbar vor meinem – „unserem“ – geburtstag) verbrachte ich hier nach sehr vielen jahren wieder bewusst zeit (ich wohnte in einem hotel), um einige wichtige stationen unserer kindheit und jugend zu durchlaufen und freude, wehmut, trauer zu erleben. (siehe untermenü für die einzelnen stationen.)

 

im dezember 1978 verließ unsere familie niederrad, weil vater den schauplätzen seiner trunksucht entfliehen sowie außerdem wieder mal seinem drang nachgeben musste, etwas neues aufzubauen. ausgerechnet in einem seelenlosen kaff namens hammersbach-langenbergheim... meine mutter lebt dort noch heute (vater starb 2012).

 

leider habe ich mich nicht getraut, in unserem damaligen haus (siehe fotos) zu klingeln und die heutigen bewohner zu bitten, mir ein paar minuten dort (vielleicht wenigstens im garten) zu erlauben. auch der besuch des grabes verlief nicht nach meiner vorstellung (siehe menüpunkt „friedhof“).

 

seitenansicht von der königslacher straße

 

titel: stefan 1982

"i fought with my twin
that enemy within  
till both of us fell by the way"

 

e-mail an andreas

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© Andreas Buchholz, alle Fotos privat